Spanien genehmigt 1,97 Milliarden Euro für 50 H145M-Hubschrauber im Helipo-Programm

H145M. X @AirbusHeli
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Das spanische Verteidigungsministerium hat über die Generaldirektion für Rüstung und Material (Digam) die Vergabe eines Vertrags an Airbus Helicopters España im Wert von 1,975 Milliarden Euro zur Umsetzung des Programms Leichte Mehrzweckhubschrauber (Helipo) genehmigt.

Der Vertrag umfasst die Beschaffung von 50 H145M-Hubschraubern sowie die notwendige logistische Unterstützung für die anfängliche Indienststellung der Luftfahrzeuge.

Die Entscheidung erfolgte im Wege der Direktvergabe, da Airbus Helicopters España als einziges Unternehmen technisch in der Lage sei, das Projekt umzusetzen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden zudem zusätzliche, für die öffentliche Verwaltung als strategisch eingestufte Verbesserungen ausgehandelt.

Der Haushalt wird über einen Zeitraum von zehn Jahren umgesetzt, beginnend im nächsten Haushaltsjahr und mit geplantem Abschluss im Jahr 2035. Der Finanzplan verteilt die Mittel in jährlichen Tranchen mit Auszahlungen zwischen 60 Millionen und 300 Millionen Euro, entsprechend den verschiedenen Phasen der Beschaffung, Integration und logistischen Unterstützung des Programms.

H145M. X @AirbusHeli
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Struktureller Wandel in der Heeresfliegerei

Das Helipo-Programm gilt als eine der wichtigsten Modernisierungsinitiativen der Fuerzas Aeromóviles del Ejército de Tierra (Famet), der fliegenden Komponente des spanischen Heeres. Der Ansatz geht über einen reinen Austausch von Luftfahrzeugen hinaus und zielt auf eine strukturelle Transformation der Flotte durch die Einführung einer einheitlichen, modernen und interoperablen Plattform ab.

Der H145M wird schrittweise die leichten EC-135-Hubschrauber ersetzen, die seit 2005 im Einsatz sind und sich dem Ende ihrer Nutzungsdauer nähern, und zugleich die operative Lücke zwischen den Kampfhubschraubern Tigre und den mittleren Transporthubschraubern NH90 schließen.

Warum der H145M ausgewählt wurde

Nach Einschätzung des spanischen Heeres hat der Krieg in der Ukraine gezeigt, dass konventionelle Konflikte ein großes Volumen an Einsatzmitteln erfordern, was sich nur schwer allein mit hochkomplexen Plattformen mit hohen Betriebskosten und begrenzten Stückzahlen aufrechterhalten lässt.

Vor diesem Hintergrund wurde der H145M ausgewählt, da er größere Flexibilität, niedrigere Betriebskosten und eine hohe Verfügbarkeit bietet und damit Einsätze ermöglicht, die weder für den auf schwere Gefechte ausgelegten Tigre noch für den deutlich größeren und kostenintensiveren NH90 geeignet sind.

Drei Versionen für unterschiedliche Aufgaben

Von den vorgesehenen 50 Einheiten wird der H145M in drei Hauptkonfigurationen beschafft:

  • Notfall- und Katastropheneinsätze, vorgesehen für die Militärische Notfalleinheit (UME)
  • Ausbildung und Training
  • Leichter Mehrzweckangriff, ausgestattet mit dem Waffensystem HForce

Die letztgenannte Version kann für ein breites Spektrum von Missionen konfiguriert werden, darunter Feuerunterstützung, bewaffnete Aufklärung und Sicherheitsoperationen.

HForce-System und Produktion in Albacete

HForce ist ein von Airbus entwickeltes modulares Waffensystem, das die Integration von Raketen, lasergelenkten Lenkwaffen, Kanonen und Maschinengewehren ermöglicht und den Hubschrauber zu einer leichten Angriffsplattform macht. Ein wesentlicher Teil dieses Systems wird in Albacete gefertigt, wodurch die Beteiligung der spanischen Industrie am Programm gestärkt wird.

Das System umfasst einen Mehrzweck-Missionsrechner, ein helmgebundenes Zielsystem (HMSD), elektro-optische Sensoren zur Zielerfassung sowie Schnittstellen für verschiedene Waffentypen und ermöglicht die Bekämpfung gepanzerter Fahrzeuge, von Luftfahrzeugen, Drohnen und leichten Seezielen.

Technische Merkmale des H145M

Der H145M ist mit zwei Turbomeca Arriel 2E-Triebwerken, einer digitalen FADEC-Triebwerkssteuerung und dem Avionikpaket Helionix ausgestattet, das einen Vier-Achsen-Autopiloten integriert und die Arbeitsbelastung der Besatzung deutlich reduziert. Der Hersteller hebt zudem die geringe akustische Signatur hervor, die zu den niedrigsten ihrer Klasse zählt.

Internationale Nutzer

Neben Spanien wurde der H145M bereits von Deutschland, Ungarn, Serbien, Thailand, Luxemburg und Zypern beschafft, wo er in unterschiedlichen militärischen und sicherheitsrelevanten Einsatzprofilen genutzt wird.

Quelle und Bilder: X @AirbusHeli | @AirbusHeli | @Defensagob | @EjercitoTierra | @Armada_esp | @EjercitoAire. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.

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